Schulen und Hochbegabung

In der Schule sitzen Kinder und Jugendliche mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen und Fähigkeiten zusammen in einer Klasse.  Für Pädogogen ist es daher eine schwierige Aufgabe, allen diesen SchülerInnen fähigkeitsspezifisch gleiche Möglichkeiten zur Entfaltung zu geben. Die Situation verschärft sich noch durch den Auftrag der Inklusion.

Bei der Begleitung hochbegabter Kinder fällt  auf, dass sich gerade diese Kinder  im Unterricht mitunter nur bedingt entfalten können, manchmal sogar zurückziehen und sich letztendlich verweigern oder den Unterricht stören.  Schulen sollten Hochbegabung fördern und fordern und allen Kindern - auch oder gerade hochbegabten- ein attraktives Lernumfeld bieten. 

Um die Situation für Hochbegabte in ihren Schulen in einen rechtlichen Rahmen zu setzen, im Folgenden einige Hinweise zu den Schulgesetzen in Niedersachsen und Bremen. 

Wir wünschen uns, dass hochbegabte SchülerInnen in ihren Klassen  fordernd, vielleicht manchmal auch anstrengend, aber in jedem Fall bereichernd erlebt werden. Die Schule sollte für ALLE SchülerInnen ein Ort sein, an dem sie gerne sind und der ihr Wissen bereichert.

Es muss sich noch viel tun, damit die rechtliche Theorie alle Schulen erreicht hat, dafür ist die Mithilfe aller Beteiligten nötig.

Zum Thema ein Zeitungsartikel aus der Welt  vom 24.2.2012