Beratung bei der AHK

Eine besondere Leistung unseres Vereins ist die Elternberatung. Wenn Sie in Bremen oder im niedersächsischen Umland von Bremen wohnen und Fragen zum Thema Hochbegabung haben, beraten wir Sie gerne.

Sie haben 2 Möglichkeiten, mit uns Kontakt aufzunehmen:

  • Kontakt per Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.   Wenn Sie einen Rückruf wünschen, hinterlassen Sie uns bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer und die Zeit zu der Sie am besten erreichbar sind.
  • Kontakt per Telefon: 0421/51703964 Hinterlassen Sie eine Nachricht. Wir rufen Sie so bald wie möglich zurück.

Wir beraten ehrenamtlich und in unserer Freizeit, daher stehen wir nicht ständig zur Verfügung.

Haben Sie dafür bitte Verständnis.

Der Vorstand

psychologische und ärztliche Hilfe

 zum Thema Verhaltensauffälligkeiten / Schulschwierigkeiten / Begabungsdiagnostik

 

EBI - Institut für Entwicklungsbegleitung und Integration e.V.- bietet ganzheitliche Entwicklungsbegleitung an bei psychomotorischen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsdissonanzen.

Kajsa Johansson ist Diplom-Pädagogin und systemische Beraterin in Hamburg mit Schwerpunkt Hochbegabung. Sie bietet Kurse, Beratung und Vorträge zum Thema an.

Frau Krahe ist Diplompsychologin in Buchholz/Nordheide. Sie bietet Begabungsdiagnostik und -beratung an.

Praxis Dres. med. Steinkohl und Hoyer-Schmidt, Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie bei Verhaltensauffälligkeiten und Schulschwierigkeiten sowie psychosomatischen Beschwerden in Bremen.

Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren (ReBUZ) der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit in Bremen

ReBUZ Nord, Weserstr.75, 28757 Bremen

ReBUZ Ost, Fritz-Gansbergstr.22, 28213 Bremen

ReBUZ Süd, Große Weidestr. 4-16, 28195 Bremen, Tel: 361-10559

ReBUZ West, Vegesacker Str. 84, 28217 Bremen

Prof. Dr. Klaus K. Urban bietet Begabungsdiagnostik und -beratung an in seinem „Institut für angewandte Begabungsdiagnostik und Begabungsförderung (ifabb)“ in Hannover und zwar vom Vorschul- bis ins Erwachsenenalter.

Frau  Zirbes-Domke ist Diplompsychologin in Ahrensburg und Hamburg. Sie bietet  Begabungsdiagnostik und -beratung an.

Sven, Jonas, Bernd und Maria

Sven

Sven war bereits als 5-jähriger ein begeister Schachpartner  seines Vaters und wurde von ihm zum Schachverein gebracht. Dort hat der kleine Junge manchen Sieg über erfahrene Spieler errungen und war in der Mannschaft- als absolutes Küken- hoch angesehen. Er kam in die Schule, die er vom 1. Tag an als " stinklangweilig" bezeichnete und in der er keinen freundschaftlichen Anschluß zu seinen Mitschülern fand. Zu seiner großen Freude wurde er oft für Schachturniere beurlaubt.

Seine Mappenführung war chaotisch. Mit dem Wechsel auf das Gymnasium fand Sven seinen ersten Freund: Mike. Die beiden verbrachten ihre freie Zeit gemeinsam.

Svens Schulnoten waren ohne große Anstrengung "solala". Er erkannte keine Notwendigkeit sich für die Schule anzustrengen. Nur in Physik und Mathe hatte er stets eine 1 im Zeugnis. Der Lehrer war der Ansicht, dass ein Schüler, der stets die richtige Antwort wusste eine gute Note verdient hatte und nicht unbedingt jede Übungsphase mitmachen muss.

Die Pubertät kam. Mike und Sven lehnten sich gegen einen Sprachlehrer auf und verweigerten dessen Unterricht komplett. Die Quittung folgte prompt. Mike bekam eine 5 und Sven eine 6 im Zeugnis. Sven verließ also das Gymnasium, fand keinen Anschluß in der Realschule und verweigerte sich in der Folge komplett.

Jetzt hat er eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann begonnen.

Jonas

Jonas provozierte von klein auf die ihn begleitenden Erwachsenen. Erst die Eltern und später auch die Erzieherinnen im Kindergarten. Sie nannten ihn "verhaltensauffällig". Nur am Klavier  ging es ihm richtig gut. Er übte stets auf seine eigene Art und hatte seine eigene Systematik. Er war sehr erfolgreich mit dieser eigenen Methode und gewann jahrelang viele Preise bei "Jugend musiziert".

Nach der Einschulung konnte er sich nicht in das deutsche Schulsystem eingliedern. Frontale Vorgaben und das Einhalten des Lehrinhalts war zuviel Druck von außen und passte nicht zu seiner ganz eigenen Denkweise.

Jonas wurde Bandenführer. Er wurde als "schwieriger Schüler" geführt.

Bis er 14 war, häuften sich die Klassenkonferenzen. Als Jonas dann endgültig von der Schule verwiesen werden sollte, entschlossen sich die Eltern, dass Jonas umgeschult werden sollte in eine benachbarte Stadt.  Dort fasste er mit Mühe Fuß. Er hatte aber immer noch große Schwierigkeiten sich äußeren Vorgaben zu fügen.

Nach der Mittleren Reife, macht er jetzt eine Ausbildung zum Hotelkaufmann. Er bedauert es sehr, dass er das Musikstudium nur noch mit großen Umwegen erreichen kann.

Bernd

Bernd fiel im Kindergarten durch eine sehr gute Auffassungsgabe auf. Er brachte sich das Lesen selbst bei. Da war er 4. Seine räumliche Orientierung war unglaublich. Er hatte das Glück, dass der Kindergartenleitung  eine gute Förderung sehr wichtig war. Auch die Rahmenmöglichkeiten waren in dem relativ großen Kindergarten, der ein offenes und gut strukturiertes Konzept hatte, gut. So wurde Bernd schon frühzeitig in das Vorschulprogramm aufgenommen, wo er mit seinen Ideen und seiner schnellen mathematischen Umsetzung eine große Bereicherung für die Gruppe war. Trotz Bedenken einiger Erzieherinnen, die seine soziale Kompetenz noch unterentwickelt sahen, wurde Bernd mit 5 eingeschult. Bernd ging in eine Grundschule mit jahrgangsübergreifenden Klassen. Er war der jüngste Junge in seiner Klasse, aber selbst den Zweitklässlern in Bezug auf Wissen überlegen. Das forderte Rivalitäten unter den Jungs heraus und Bernd wurde im Klassenverband nicht anerkannt.  Er langweilte sich von Anfang an im Unterricht. Seine Heftführung war mehr als chaotisch und er hatte selten alle Arbeitsutensilien parat. Er hatte aber wieder Glück. Seine Klassenlehrerin wertschätzte ihn und versuchte, ihn an seiner Leistungsgrenze zu fördern. So bekam er in der 4.Klasse, Matheaufgaben aus der 6.Klasse. Außerdem durfte er - wie auch andere leistungsstarke Kinder - anderen Kindern in Kleingruppen helfen den Stoff zu verstehen. Einige "Flitzies" durften mit ihm zusammen einmal in der Woche an einem virtuellen Matheprogramm arbeiten, das von der Universität Heidelberg per Internet und Skype betreut wurde. Diese Stunden fand er die Schönsten. Durch das Programm fand er endlich in der 4. Klasse freundschaftlichen Zugang zu seinen Mitschülern insbesondere den "Flitzies", wie sie von den Lehrern genannt wurden. Das Problem des Einnässens bekam er zunehmend in den Griff auch mit Hilfe einer  entwicklungsbegleitenden Therapie über 2 Jahre.

Bernd kam  in ein englischsprachiges Gymnasium. Er begeisterte sich daran, Englisch zu lernen. Er spielte in einer Mannschaft und hatte mehrere Freunde, mit denen er manchmal in seiner Freizeit spielte. Er ist ein  sehr lebensfrohes Kind.

Sein weitere Lebensweg bleibt abzuwarten.

Maria

Maria sprach sehr früh fließend und begann mit 4 Jahren Bücher zu lesen. In der Schule war sie sehr ehrgeizig. Sie wollte Ärztin werden. Ihre Hefte und Mappen waren perfekt geführt. Im Laufe der Schulzeit wurde sie immer stiller und beteiligte sich bald gar nicht mehr im Unterricht. Als sie ins Gymnasium kam wurden die Noten zunehmend schlechter. Maria war immer ein ruhiges, stilles Kind mit gutem Arbeitsverhalten und guten schriftlichen Ergebnissen. jedoch waren die Noten in den Zeugnissen durch die mangelnde mündliche Beteiligung deutlich schlechter.

Mit 18 äußerte sie, dass sie sicherlich nie ihr Ziel erreichen wird, Ärztin zu werden. Sie brach die Schule  kurz vor dem Abschluß ab und machte dann eine Ausbildung zur Krankenschwester.

 

Das deutsche Schulsystem scheint die durchschnittliche Leistung am Besten zu bilden. Wer zu wenig leistet wird nach den Möglichkeiten gefördert. Wer zu hohe Fähigkeiten mitbringt, hat sich anzupassen.  Das ist eine provokante These.

Wer die Geschichten von Jonas und Sven, von Bernd und Maria gelesen hat, wird sich vielleicht fragen und wie wird es bei meinem Kind laufen; was kann ich tun, dass es mein Kind besser hat. Wie kann ich mein Kind davor schützen, dass es in eine Verweigerungshaltung verfällt. Oder ein Lehrer, eine Lehrerin wird sich vielleicht fragen, kann das auch in meinen Klassen passieren, habe ich vielleicht auch ein Kind wie Maria bei mir in der Klasse sitzen?

Für uns bestehen die Zutaten für einen möglichst guten Weg aus:

  • Augen auf
  • Wertschätzung 
  • Ermöglichen von Kontakten und Freundschaften
  • einer gehörigen Portion Motivation nicht nur den äußeren Normen zu genügen, sondern JEDEM Einzelnen gerecht zu werden
  • positive Lernerfahrungen vermitteln
  • Vertrauen, dass die Kinder IHREN Weg finden werden

Wir wollen mit unserer Vereinsarbeit einen kleinen Beitrag für das Gelingen geben. Den größten Beitrag aber leisten die Kinder und Jugendlichen selbst. Wir können sie nur ein kleines Stück ihres Weges begleiten.

Rat und Tat speziell für Pädagogen

 Das Zentrum für Begabtenförderung bietet bundesweit spezielle Förderung der Kinder auch schon im Vorschulalter an. Ausserdem werden Kurse für Eltern, Pädagogen und Erzieher angeboten. Die Mitarbeiter kommen ins Haus oder bieten die Kurse in ihrem Institut  an.

Bildungsberatung und Begabtenförderung Frau Dr. Sabine Rohrmann. Diplompsychologin und psychologische Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendpsychologin sieht die Aufgabe der Begleitung hochbegabter Kinder in der individuellen Förderung. Die Förderung soll integrative und in institutionsübergreifender Zusammenarbeit passieren.

Bildung & Begabung , das Zentrum für Begabungsförderung, bündelt mit seinen Akademien und Wettbewerben ein vielfältiges Förderangebot für junge Talente, bietet umfassende Informationsangebote und gibt Impulse für die Begabungsförderung in Bund und Ländern. Hauptförderer sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft."

Der Begabungslotse von Bildung & Begabung ist das größte deutsche Online-Portal zur Talentförderung und bietet Eltern, Lehrern und Schülerinnen und Schülern umfassende Informationen zu konkreten Anlaufstellen und Angeboten. Zudem präsentiert der Begabungslotse alle 16 Bundesländer in einem eigenen Special mit ihren schulischen und außerschulischen Schwerpunkten und Besonderheiten."

DZBF ist das Deutsche Zentrum für Begabungsforschung und Begabungsförderung. Ziel ist es Methoden zu erarbeiten und zu lehren, die die Ausschöpfung der Begabung von Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung individueller Bedingungen gewährleisten. Zielgruppe sind Pädagogen, aber auch Privatpersonen. Einmal im Jahr wird ein großes Symposium veranstaltet.

Das Haus der Wissenschaft in Bremen bietet Programm zu verschiedenen Themen für interessierte Schulen, Eltern und SchülerInnen an. Projektarbeit von Schulklassen ist möglich. Die Mathebox kann von Schulen ausgeliehen werden.

Der Känguruhwettbewerb ist ein jährlich im Frühjahr stattfindender Wettbewerb ab Klasse 3. Der erste Wettbewerb fand vor 20 Jahren in Australien statt. Mittlerweile nehmen jedes Jahr viele Länder weltweit teil.

Die Karg-Stiftung wendet sich an Pädagogen. Sie setzt sich für ein begabungsgerechtes Bildungssystem ein und fördert Projekte und die Qualifizierung von Pädagogen.

kids and science ist ein online-shop mit sehr vielseitigen Ideen und Materialien zur Heranführung der Kinder u.a. an Naturwissenschaft und Technik

Die Matheolympiade ist ein jährlich ausgerichteter Wettbewerb der Klassen 3 bis 12/13. Sie ist in Runden organisiert: Regional-, Landes- und Bundesrunde. Zur Bundesrunde werden nur SchülerInnen ab Klasse 8 zugelassen.

Mathe -Spass.de ist eine Seite im Internet, die viele verschiedene Knobelaufgaben liefert

Das special project ist eine pull - out - Maßnahme, die von der Stadt Bremen gefördert wird unter der Leitung von Herrn van Gerven. Die jeweils zuständigen Lehrer entscheiden über die Teilnahme von geeigneten Grundschulkindern. Die Kinder nehmen während der Unterrichtszeit an dem Projekt teil. Ein entsprechendes Projekt gibt es unter dem gleichen Dach für Kindergartenkinder. Dieses nennt sich Fietje Frosch

spielundlern.de ist ein online shop. Hier findet man gut sortiert Materialien speziell auch für die Begabtenförderung.

Alljährlich findet in Bremen der Vorlesewettbewerb statt. Organisiert wird der Wettbewerb durch den Börsenverein des deutschen Buchhandels. Es gibt einen Stadt-, Landes- und Bundesentscheid.

Young Business School Heidelberg bietet online Förderprogramme im MINT-Bereich vom Grundschulalter bis in die Oberstufe an. Durch die Stiftung werden Stipendien vergeben, so dass sich die Teilnahmekosten reduzieren. Zur Teilnahme wird eine Schulempfehlung benötigt.